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Im nordöstlichen Bundesstaat Ceará leben rund 6,5 Mio. Menschen auf 145.000 qkm Fläche. 560 km entfallen auf Strände, die sich abwechslungsreich mit Dünen, Klippen, Palmen und Süßwasser-Lagunen präsentieren. Ein nahezu unberührter Strand liegt in der alten Fischersiedlung Jericoacoara, deren Straßen nicht gepflastert sind. Die Düne Duna do Por do Sul ist dort ein beliebter Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Faszinierend ist die Steinformation Pedra Furada. Sie hat die Form einer Brücke und in den Monaten Juli bis September fällt die Sonne exakt durch ihre 4 m große Öffnung ein. Die Hauptstadt Fortaleza (knapp 2,5 Mio. Einwohner) bietet belebte Strände wie die Praia de Iracema, do Futuro und die Promenade Beira Mar. Besonders schöne Parkanlagen sind der Parque Ecológico do Coco und der Passeio Público. Unter den Museen sei das Museu Histórico e Antropológico de Ceará hervorgehoben. Brasiliens kleinster Nationalpark befindet sich etwa 350 km von Fortaleza entfernt in Ubajara. Er enthält mehrere Tropfsteinhöhlen. Deren größte zieht sich über 9 Räume, erreicht eine Tiefe von über 1100 m und bietet entsprechend eindrucksvolle Stalagmiten und Stalaktiten. Zur Höhle kann man mit der Seilbahn fahren oder einen 2-stündigen Spaziergang durch exotische Flora und Fauna machen.
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