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Das südöstliche Minas Gerais ist mit gut 600.000 qkm Fläche und etwa 20 Mio. Einwohnern der fünftgrößte Bundesstaat. Geschichtlich Interessierte sollten ihn auf jeden Fall besuchen, denn hier finden sich etwa 70% aller historischen Gebäude Brasiliens. Die Goldgräberzeit (Ende 17. - Ende 18.Jh.) hinterlässt bis heute ihre Spuren in einer rötlichen Färbung der Flüsse. Die Hauptstadt Belo Horizonte wird ausschließlich unter dem Menüpunkt „Städte“ besprochen. Weltweit findet sich keine größere barocke Gebäudeansammlung als in dem zum Weltkulturgut erklärten Ouro Preto. Im angrenzenden Dorf Santa Rita do Ouro Preto widmet man sich intensiv dem Kunsthandwerk, es stellt eine exquisite Einkaufsquelle dar. 25 km von der Hauptstadt entfernt liegt Sabara, in dem der erste Goldfund des Staates zu Tage gefördert wurde. Auch dort ist das Erbe der Barockzeit groß. Die Wallfahrtskirche in Congonhas, Bom Jesus do Matosinhos, gehört zum Weltkulturgut. Sie zeigt die 12 Propheten in Speckstein und den Kreuzweg in Holz. Sehenswert ist in Congonhas auch der Wasserfallpark. Der Nationalpark Serra do Cipó (338 qkm) wurde errichtet, um mehre tausend Jahre alte Felsmalereien zu schützen. Ein weiteres lohnendes Ziel ist das historische Zentrum von Diamantina, das ebenfalls zum Weltkulturgut gehört.

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