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Der im Süden gelegene Bundesstaat Paraná verfügt über 10 Mio. Einwohner und knapp 200.000 qkm Fläche. Seine Hauptstadt Curibita (1,5 Mio. Einwohner) hat sich den Beinamen „Hauptstadt der Ökologie“ gegeben. Ihr öffentliches Verkehrssystem gilt als vorbildlich und auf einen Einwohner kommen rund 50qm Grünfläche. Der große Passeio Público steht unter Naturschutz, bietet drei Seen mit je einer Insel, eine schwimmende Bühne und weitere Attraktionen. Von Cubirita aus empfiehlt sich eine etwa dreistündige Zugfahrt in die alte Hafenstadt Paranagua, denn die Strecke führt durch das Gebirge Serra do Mar. Der unter Denkmalschutz stehende Park von Vilha Velha stellt einen Skulpturenpark der besonderen Art dar, denn seine bizarren Verformungen des roten Sandsteins sind im Laufe von Millionen von Jahren durch Wind und Wetter entstanden. Die Wasserfälle von Iguacu erstrecken sich über 3 km, davon liegen 2 km auf argentinischer Seite, der Fluss bildet die Grenze. Fast 250 Fälle stürzen aus etwa 100 m Höhe nieder. Zur Besichtigung empfehlen sich die niederschlagsarmen Monate Okt. und Nov. Auf der argentinischen Seite lassen sich die Wasserfälle von unten und von der Seite betrachten, auf der brasilianischen von oben. Dort liegen sie im gleichnamigen Nationalpark, der zum Weltnaturerbe gehört.
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