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Der kleinste Bundesstaat Brasiliens, Sergipe, liegt im Nordosten. Er verfügt über 22.000 qkm Fläche, etwa 1,8 Mio. Einwohner und hat sich bestens auf den Tourismus eingestellt. Die Hotels zeigen einen überdurchschnittlichen hohen Standard, der Straßenbau hatte eine leichte Erreichbarkeit der Strände im Auge, und der Flughafen der Hauptstadt Aracaju (knapp 0,5 Mio. Einwohner) bietet sowohl nationale als auch internationale Verbindungen. Aracajus Uferstraße gilt als die schönste Brasiliens und verwandelt sich des Abends in einen viel frequentierten Treffpunkt. Ihren Namen verdankt die Stadt der üppigen Vielfalt von Caju-Bäumen. Die Brücke „Ponte do Imperador“ wurde 1960 anlässlich des Besuchs des Kaisers Dom Pedro II eingeweiht. Die Decke der Catedral Metropolitana (1862) ist mit kostbaren Gemälden geschmückt. Empfehlenswerte Parkanlagen rund um die Stadt sind u.a. der Parque dos Cajueiros, da Sementeira und da Cidade. Schöne Beispiele der Kolonialarchitektur finden sich in der ehemaligen Hauptstadt, Sao Christóvao (1590), die zum nationalen Denkmal erklärt wurde.Typisch für den Bundesstaat sind die „Jangadas“, Flöße mit dreieckigen Segeln, die hochseetauglich sind und zum Fischfang benutzt werden. Einen eigenen Nationalpark besitzt Sergipe nicht.
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